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	<title>Abandoned Tavern - Der Oldgames Treff &#187; action adventure</title>
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	<description>Hier geht es um Abandonware - OldGames - Spielereviews - Spielevideos</description>
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		<title>Review: Alone in the Dark [PC 1992, Infogrames]</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 01:07:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PythonZero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spielereviews]]></category>
		<category><![CDATA[action adventure]]></category>
		<category><![CDATA[alone in the dark]]></category>

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Es hätte so schön einfach werden können für Privatdedektiv Edward Carnby. Inmitten der Geldnot ein einfacher Job wo es nur darum geht eine Inventarliste der Möbel in einer alten Villa für einen Antiquitätenhändler anzufertigen. Das der ehemalige Eigentümer des Anwesenes, Jeremy Hartwood, vor kurzem erst Selbstmord begangen hat stört einen echten Privatdedektiv nicht und so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.verlassenewelten.de/wp-content/uploads/2007/12/01.jpg" title="AitD: Titelbildschirm" rel="lightbox[92]"><img src="http://www.verlassenewelten.de/wp-content/uploads/2007/12/01.thumbnail.jpg" alt="AitD: Titelbildschirm" /></a></p>
<p>Es hätte so schön einfach werden können für Privatdedektiv Edward Carnby. Inmitten der Geldnot ein einfacher Job wo es nur darum geht eine Inventarliste der Möbel in einer alten Villa für einen Antiquitätenhändler anzufertigen. Das der ehemalige Eigentümer des Anwesenes, Jeremy Hartwood, vor kurzem erst Selbstmord begangen hat stört einen echten Privatdedektiv nicht und so geht es auf zur Villa Derceto im tiefsten Louisiana. Sobald der gute Carnby allerdings seine Inventarliste auf dem Dachboden beginnen will, findet er einen Abschiedsbrief von Mr. Hartwood, der die Selbstmordtheorie doch stark in Frage stellt. Doch richtig darüber nachdenken kann er nicht mehr, denn plötzlich tauchen überall im Haus Geister, Zombies, und anderes fiese Getier auf, welches Ed partout an&#8217;s Leder will und dieser ist plötzlich buchstäblich <strong><a href="http://www.verlassenewelten.de/tag/alone-in-the-dark/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with alone in the dark">Alone in the Dark</a></strong>.</p>
<p><span id="more-92"></span><a href="http://www.verlassenewelten.de/wp-content/uploads/2007/12/02.jpg" title="AitD: Ingame-Screen 1" rel="lightbox[92]"><img src="http://www.verlassenewelten.de/wp-content/uploads/2007/12/02.thumbnail.jpg" alt="AitD: Ingame-Screen 1" /></a></p>
<p>Da die eigene Waffe daheim rumhängt, gilt es sich aus dem Bestand der Villa zu bewaffnen. Das fängt bei Messern an (die man am Besten gleich liegenlässt), geht über Fechtwaffen wie Säbel und Schwert bis hin zu Schusswaffen als da Revolver und Shotgun wären. Leider war der Vorbesitzer der Hütte nicht gerade Militarist weshalb die Munitionsvorräte stark begrenzt sind und man deshalb sehr sparsam damit sein sollte. Unerschrocken und bewaffnet macht sich Carnby also auf der Villa die Geister auszutreiben und nebenbei noch herauszufinden was wirklich mit Jeremy Hartwood passiert ist.</p>
<p><a href="http://www.verlassenewelten.de/wp-content/uploads/2007/12/03.jpg" title="AitD: Ingame-Screen 2" rel="lightbox[92]"><img src="http://www.verlassenewelten.de/wp-content/uploads/2007/12/03.thumbnail.jpg" alt="AitD: Ingame-Screen 2" /></a></p>
<p><a href="http://www.verlassenewelten.de/tag/alone-in-the-dark/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with alone in the dark">Alone in the Dark</a> kommt mit einer, für damalige Verhältnisse, bombastischen Grafik daher. Statt der gewohnten zweidimensionalen Adventures (Monkey Island 2 erschien gerade mal ein Jahr vorher) war plötzlich alles 3D. Zwar ein wenig getrickst weil die Hintergründe statische Bilder sind und nur die Akteure tatsächlich aus Polygonen bestehen aber genial sah es trotzdem aus. Zur schicken Grafik gesellt sich ein wirklich gelungener Sound der eine düstere und bedrohliche Atmosphäre schafft. Ich hab auch selbst den ein oder anderen Herzkasper beim ersten Durchspielen bekommen &#8211; nicht nur wenn im Spiel plötzlich aus ner dunklen Ecke irgendsoeine Monstrosität gesprungen kam &#8211; es reicht auch wenn man hochkonzentriert durch die Villa schleicht und plötzlich im richtigen Leben der Paketmann an der Haustür klingelt. Die Steuerung ist ebenso sehr gut. Bewegt wird sich mit dem Tastenkreuz, Inventar und Aktionen werden mit Enter ausgewählt und hinterher mit Space ausgeführt &#8211; viel einfacher kann man sowas glaub&#8217; ich nicht gestalten. Der Automatismus dass Carnby an hochkletterbaren Objekten immer hochklettert sobald man leicht schief dran vorbeirennt ist zwar nervig aber beherrschbar. Zum Thema beherrschen wäre da noch das Rennen zu erwähnen, welches man frühzeitig im Spiel lernen sollte &#8211; es wird nämlich durch zweifachs Drücken der Vorwärtstaste aktiviert und tendiert dazu grad wenn es wichtig wäre nicht auf Anhieb zu funktionieren.</p>
<p><a href="http://www.verlassenewelten.de/wp-content/uploads/2007/12/04.jpg" title="AitD: Ingame-Screen 3" rel="lightbox[92]"><img src="http://www.verlassenewelten.de/wp-content/uploads/2007/12/04.thumbnail.jpg" alt="AitD: Ingame-Screen 3" /></a></p>
<p>Da die Villa Derceto eigentlich gar nicht so groß ist (das Spiel hat schließlich nur 5MB), ist sie mit allerlei Rätseln und Fallen vollgestopft. Die Rätsel reichen von sowas trivialem wie &#8220;brennende Zigarren müssen mit Wasser gelöscht werden bis zu hirnrissigen Aktionen wie &#8220;ein Bild von einem Indianer welches einen beschiesst lässt sich nur stoppen indem man mit einem Bogen zurückschiesst&#8221;. Viele Sachen kann man einfach nur durch Ausprobieren rausfinden und wirklich sehr viele Dinge führen auch zu aktuem Ableben, weshalb man alle Nase lang läd und speichert. Es gibt auch Stellen an denen man sich 20 Minuten die Zähne ausbeisst, bis man merkt dass man einfach nur nicht durchkommt weil man irgendwo anders noch etwas nicht erledigt hat. Als eines der wenigen Adventures kann sich AitD auch rühmen, dass ich damals mehrfach in die Lösung schauen musste weil ich einfach nicht mehr weiterkam oder bestimmte Gegenstände nicht gefunden habe. Ich behaupte mal kühn wenn man alles auswendig weiss, und bei den Geschicklichkeitseinlagen eine ruhige Hand, läßt sich AitD in etwa einer halben Stunde komplett durchspielen &#8211; regulär braucht man aber schon etwas zwischen 5 Stunden 2 Tagen.  Abenteurer die starke Nerven haben und sich an den gelgentlichen Abschnitten der Frustration nicht stören, können hier bedenkenlos zugreifen.</p>
<p><a href="http://www.verlassenewelten.de/wp-content/uploads/2007/12/05.jpg" title="AitD: Ende" rel="lightbox[92]"><img src="http://www.verlassenewelten.de/wp-content/uploads/2007/12/05.thumbnail.jpg" alt="AitD: Ende" /></a></p>
<p>Leider ist der Wiederspielwert nicht sehr hoch (wenn man nicht grad 10 Jahre Pause einlegt). Es gibt zwar die Möglichkeit statt mit Edward Carnby mit der Nichte des verstorbenen Jeremy Hartwood loszuziehen, aber das Spiel bleibt genau das Gleiche &#8211; es läuft nur ein anderer Polygonenhaufen durchs Haus.</p>
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